Pressemitteilung

Der Arbeitnehmerflügel der CDU, die CDA (Christlich Demokratische Arbeitnehmerschaft), bangt um den Arbeitnehmerstandort Essen. „Knapp 100.000 angemeldete Menschen für Kurzarbeit, fehlende Ausbildungsbereitschaft zum neuen Ausbildungsjahr sowie Raffgier bei Anteilseignern und unternehmerische Fehlentscheidungen wie bei Galeria Karstadt Kaufhof und Thyssen Krupp, wo tausende Stammarbeitsplätze bis hin zur Logistik zur Disposition stehen, machen mir große Sorgen,“ so Thomas Ziegler, CDA-Kreisvorsitzender in Essen.

„Wir waren vor Corona dabei, den Anschluss an die Ruhrgebietskommunen wieder zu erlangen. Sinkende Arbeitslosenzahlen durch ein starkes Engagement von Agentur, Jobcenter und Wirtschaft im Einklang haben dazu geführt, dass viele Menschen wieder in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wechseln konnten. Das jetzt viele Unternehmen die Corona-Pandemie nun zum Anlass nehmen, um einen Kahlschlag der Beschäftigten zu vollziehen, ist für mich unverantwortlich, “ so Ziegler weiter.

„Es wird eine Zeit nach Corona geben, da werden qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie motivierte Auszubildende mehr denn je gebraucht. Die Unternehmen täten gut daran, ihre unternehmerischen Entscheidungen nochmals zu überdenken. Was unsere Gesellschaft jetzt am wenigsten braucht, ist Aktionismus in der Arbeitswelt und steigende Arbeitslosenzahlen. Hier ist Besonnenheit aber auch Führsorgepflicht und Vorbildfunktion gefragt, “ so Ziegler abschließend.

« Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung