Am kommenden Freitag wird das Klimakabinett erneut zusammenkommen. Dazu fordert die CDA:

Die CDU diskutiert in diesem Jahr intensiv über einen Kompromiss beim Klimaschutz. Die CDA plädiert dafür, Klimaschutz und Soziale Gerechtigkeit nicht gegeneinander auszuspielen. Wir können nicht gegen die Menschen das Klima retten. Es braucht einen Klimaschutz, der Wohlstand bewahrt und neue Arbeitsplätze schafft. Anstatt auf neue Steuern, setzen wir auf marktwirtschaftliche Instrumente zum Erreichen unserer Klimaschutzziele," so Thomas Ziegler, Vorsitzender der CDA in Essen.

"Klar ist: Ohne soziale Akzeptanz wird es keinen wirksamen Klimaschutz geben. Deshalb fordern wir einen sozialen Ausgleich für kleine Einkommen gegen steigende CO2-Preise. Insbesondere Menschen auf dem Land mit weiten Arbeitswegen wollen wir durch eine Erhöhung der Pendlerpauschale unterstützen. Sie würden durch eine CO2-Preisreform besonders belastet werden", betont Ziegler weiter.

"Klima- und Umweltschutz ist wichtig. Aber sie dürfen nicht zu Lasten von Arbeitsplätzen gehen. Besonders in der Industrie müssen wir darauf achten, dass Klimaschutz nicht zum Stellenabbau führt. Zur Sicherung von Arbeitsplätzen fordern wir deshalb einen Arbeitsplatzcheck für klimapolitische Maßnahmen. Auch in Zukunft soll es in Deutschland sozialversicherungspflichtige, mitbestimmte und gut bezahlte Industriearbeitsplätze geben", fordert Ziegler abschließend.

Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) ist der Sozialflügel der CDU. Ihre Mitglieder engagieren sich vor allem auf Feldern der Sozialpolitik wie Arbeitsmarkt, Rente, Pflege und Gesundheit. Weitere Infos stehen im Internet auf www.cda-bund.de

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